SHG Lip-/Lymphödem Rems-Murr-Kreis

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Lip-/Lymphödem 

Regel Nr.1 :

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Was ist ein Lipödem?

Unter einem Lipödem versteht man eine Fettverteilungsstörung.

Der Begriff setzt sich aus "Lip" (griechisch:Fett) und "Ödem" (Flüssigkeitsansammlung im Gewebe) zusammen.

Dabei handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die mit "Reiterhosen" an den Oberschenkeln verglichen werden kann, die bei manchen schmerzhaft sein können. Ein Lipödem haben fast nur Frauen. Typischerweise betrifft die anlagebedingte Vermehrung des Fettgewebes die Beine und/oder die Arme.

Auch wenn zunächst vielleicht nur die Oberschenkel betroffen sind, kann sich das Lipödem im Laufe der Jahre ausdehnen. Dann sind meist auch die Unterschenkel oder die Arme betroffen. Oft bleibt ein Lipödem erst unerkannt, weil es sich anfangs wenig von ernährungsbedingtem Übergewicht unterscheidet.


Was ist ein Lymphödem?

Ein Lymphödem ist eine chronische Erkrankung, bei der sich vermehrt Lymphflüssigkeit im Gewebe ansammelt und eine Schwellung verursacht.


Durch folgende Einflüsse funktioniert das Lymphsystem nicht mehr richtig:

  • Schädigung durch Operationen
  • eine Strahlentherapie
  • ein Trauma
  • angeborene Störung


Die Lymphflüssigkeit kann nicht mehr abtransportiert werden und verbleibt zwischen den Zellen im Gewebe.


Folgende Körperteile können betroffen sein:

  • Arme
  • Beine
  • Brust
  • Kopf und Hals
  • Genitalbereich

Ein Lymphödem muss so früh wie möglich behandelt werden um größere Schäden zu vermeiden. Verschiedene Kompressionstherapien helfen, das Fortschreiten der Erkrankung zu bremsen.